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Hoher Ertrag im Glashaus, Einbußen auf dem Feld.



Zu wenige wissenschaftliche Arbeiten, wie sich Umweltfaktoren auf genetisch veränderte (gv) Pflanzen auswirken, fanden ForscherInnen der Universität Zürich. Also pflanzten sie Sommerweizen, den ein zusätzlich eingeschleustes Weizen-Gen vor Mehltaupilzen schützen soll, im Glashaus und auf dem Feld, und verglichen seine Leistung mit konventionellen Pflanzen.

Im Glashaus brillierte der Mehltau-resistente Weizen, auf dem Feld schwächelte er jedoch, lieferte bis zu 56 Prozent weniger Ertrag und war viel anfälliger für andere Krankheiten, wie Mutterkornpilz-Infektionen.

Die ForscherInnen vermuten, dass der gv-Weizen nicht fit genug ist, um mit Trockenperioden, Konkurrenz durch Unkraut und anderen Stressfaktoren fertig zu werden. Saatguthersteller sollen bei neuen Pflanzenlinien nicht nur auf hohe Leistung unter optimalen Bedingungen schauen, sondern auch kontrollieren, wie sich die Pflanzen in der Umwelt verhalten, so die ForscherInnen. Dies wäre sowohl für die Risikoforschung sinnvoll wie auch für die Bauern, denen höhere Erträge ein höheres Einkommen



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