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Selbstentzündung vermutlich Ursache des Brandes in der ADLER-Werk Lackfabrik



Aufatmen und große Erleichterung im Schwazer ADLER-Werk nach dem relativ glimpflichen Ausgang des Brandes vom vergangenen Mittwoch: Zwei Tage nach dem Großalarm sind die Aufräumarbeiten voll im Gange. Auch die Ermittlungen zur Brandursache brachten erste Ergebnisse: Brandschutzsachverständige stellten fest, dass keine Fahrlässigkeit und keine Brandstiftung vorliegen. Es ist von einer Selbstentzündung der gelagerten Collodiumwolle auszugehen.
 
Halle wird abgerissen
 
Die ausgebrannte Halle ist nach dem Gutachten eines Bausachverständigen nicht mehr zu gebrauchen und wird in den kommenden Tagen abgerissen. „Die für unsere Lackproduktion benötigte Collodiumwolle werden wir inzwischen in brandbeständigen Containern aufbewahren. Zur Lagerung nicht brennbarer Rohstoffe wird ein Zelt errichtet“, erläutert ADLER-Geschäftsführer Dr. Manfred Oberreiter die Rückkehr zum Arbeitsalltag. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen etwa 2 Mio.
 
Professionelles Eingreifen
 
Eines hat das Brandunglück aber mit Sicherheit gezeigt: Die Notfallpläne im ADLER-Werk funktionieren einwandfrei, die regelmäßigen Übungen und Schulungen von Mitarbeitern und Einsatzkräften haben sich bezahlt gemacht. Aufgrund der umfangreichen Brandschutzmaßnahmen und des professionellen Einschreitens der Helfer ist eine Ausbreitung des Feuers in benachbarte Bereiche verhindert worden und kein Mensch zu Schaden gekommen. 


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