DNA ist als Trägerin unserer Erbinformation wohlbekannt. ForscherInnen wollen die Doppelhelix nun verwenden, um einen winzigen Draht zu basteln. Statt der Basen, die unsere genetische Information tragen, steckten die BioingenieurInnen Imidazolringe und Silberionen in die DNA, die sich so im Inneren der Doppelhelix aufreihen, wie Perlen einer Kette. Die Form der DNA, so die ForscherInnen der Universität Zürich und der Westfälischen Wilhelms-Universität, würde nicht verändert, ihr Draht sei sogar stabiler als das natürliche Molekül. Um die Nanodrähte für winzige Schaltkreise oder als Sensoren, etwa für Schwermetalle im Trinkwasser, zu verwenden, müssen die IngenieurInnen aber noch an der Länge des Drahtes arbeiten. Zurzeit ist er gerade einmal drei Silberionen lang.
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