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RESINEX erweitert Portfolio um Polyamidpulver für den 3D-Druck

20.12.2017

Zwingenberg, Dezember 2017 -- Neu im Produktportfolio von RESINEX sind die für das Selektive Lasersintern (SLS) entwickelten Sinterline® Polyamid-6-Pulver von Solvay. Prototypen, die daraus mit dieser 3D-Drucktechnologie hergestellt wurden, haben ähnlich gute mechanisch-thermisch-chemische Kennwerte wie konventionelle Polyamid-Spritzgussteile.

Damit sehen sie nicht nur aus wie die späteren Serienprodukte, in der Anwendung verhalten sie sich auch annähernd identisch. Sinterline® kann dadurch den Weg von der CAD-Konstruktion zu praxisnahen Funktionstests am Bauteil erheblich verkürzen. Darüber hinaus eignen sich diese PA6-Pulver dank ihrer sehr guten Eigenschaften auch für die Produktion kleiner bis mittlerer Serien – ohne die teure und zeitaufwändige Herstellung von Spritzgießwerkzeugen.

Die Sinterline® Produktreihe umfasst den ungefüllten Typ 3400 HT 110 sowie den mit 40% Glaskugeln gefüllten Typ 6300 HT 110. Beide Varianten ermöglichen die schnelle Realisierung funktionaler, thermisch und mechanisch hoch belastbarer Teile. Sie kombinieren eine hohe Steifigkeit von bis zu 6300 MPa mit hoher Heißluft-, Heißöl- und Kraftstoffbeständigkeit (800 h in Luft bei >110 °C, dauerhaft in Öl bei 120 °C und 72 h bei 150 °C, 240 h in Glykol bei 115 °C und >1.000 h in Kraftstoff bei 115 °C). Damit und dank hoher Dimensionsstabilität und guter Oberflächeneigenschaften eignen sich die Sinterline® SLS-Pulver für Anwendungen in vielfältigen Bereichen, von Kfz-Teilen über Hausgeräte und Sportartikel bis zu Teilen für Sanitär, Transport, Bau und Elektro.

Kunststoffverarbeitern, Dienstleistern und Anwendern eröffnet das Selektive Lasersintern völlig neue Möglichkeiten für die Gestaltung hochkomplexer Bauteile. Dies gilt für Prototypen ebenso wie für Serien- oder Ersatzteile, die in begrenzter Stückzahl hergestellt werden. Als solche sind sie jederzeit im ,virtuellen Lager‘ verfügbar, ohne Werkzeug- und Lagerkosten zu verursachen. Für Kunden stellt RESINEX bei Bedarf Kontakte zu Anwendern her, die mit ihrer Erfahrung zu einer optimalen Nutzung dieser zukunftsweisenden 3D-Drucktechnologie beitragen können.

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